The Wolf and the Vampire

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Re: The Wolf and the Vampire

Beitrag  Minzi am Sa Dez 12, 2015 10:01 am

(Eben. Und ich wollte den Beiden, auch wenn sie mich manchmal genervt haben, keine Probleme machen nur weil ich mich unwohl oder zu nervös fühl...

Kein Ding. :-) Meine Woche war auch unglaublich voll. X.x So ne richtig Horrorwoche... Aber nächste Woche wirds entspannter und ich muss nur noch 4 Tage arbeiten bis zu meinem entgültigen 'Urlaub'. xDD Dann is erstmal ganz viel Zeit für ausschlafen und Sport da. *-*)

Nur wenige Augenblicke blieben drm braunhaarigen Lamia zum Eintreten, bevor Evie aus dem Schlafzimmer stürmte und ihrem Cousin um den Hals fiel - die Freude über das Wiedersehen war sichtbar groß ebenso klein war die Eifersucht, beinahe nicht mehr vorhanden, die ich einst für die mir damals noch unbekannte Frau empfunden hatte. "Da hast du deine Antwort, live und in Farbe" antwortete ich grinsend und biss erneut in die Banane, ließ Evie etwas Zeit mit Blake, da sie ihn scheinbar schon lange nicht mehr gesehen hatte. Wo lebte sie eigentlich? Lebte sie hier in L. A.? Aber wieso kam sie ihn dann so selten besuchen? Oder vielleicht doch etwas weiter weg von hier? Ich wusste es nicht, Blake hatte es mir nie erzählt - überhaupt hatte ich von Evies Existenz erst erfahren, als eine Hosennot bei mir ausgebrochen war. Die beiden plauderten noch kurz etwas miteinander, vereinbarten für morgen Abend ein Treffen, also würde es morgen wieder eine Trainingseinheit für Ashley geben wozu ich auch endlich wieder Zeit hatte wenn mein Vater morgen kommen würde, bevor die Rothaarige zurück ins Schlafzimmer ging, dort ein paar Klamotten zusammensammelte und dann, schnell eine Verabschiedung jeweils an Blake und mich richtete, fluchtartig die Wohnung verließ. Der Braunhaarige sah seiner Cousine verwirrt hinterher, ehe er mich musterte. Abermals konnte ich nicht anders als, sowohl über die Situation als auch über Blakes Frage, herzhaft zu lachen. "Eigentlich habe ich nicht viele Worte mit ihr gewechselt. Die dich ihr gegenüber aber erwähnt habe, schien sie deutlich missinterpretiert zu haben. Sie denkt nun wahrscheinlich, dass ich hier regelmäßig nackt herum laufe. Wobei ich mir allerdings sicher bin ist, dass sie glaubt ich sei eine von euch, eine noch nicht komplett verwandelte Lamia" erwiderte ich schließlich und hob die nun bereits leere Bananenschale als deutlichen Übeltäter von meinem angeblichen Dasein als Lamia, bevor ich zurück in die Küche ging und dort die Schale im Müll entsorgte und mich dann zurück zu Blake begab. "Nett ist sie auf jeden Fall. Fragt sich ob sie noch so nett wäre, wüsste sie was ich tatsächlich bin" gab ich kurz zu bedenken. "Na ja, irgendwann muss ich ihr auch noch beichten, was mit ihrer Hose passiert ist" fuhr ich fort, ehe ich meine Tasche packte und diese dann ins Schlafzimmer verfrachtete.
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Re: The Wolf and the Vampire

Beitrag  Drachi am Di Dez 22, 2015 5:31 am

(Sorry nochmals für die lange Pause .____. Irgendwie hat die Kriese von meiner Freundin auch an meinen Kräften gezehrt x.X)

Nicht so ganz sicher, wie ich Mirandas Reaktion deuten sollte musterte ich sie einfach nur verwirrt. Wie es nun schon einige Male der Fall gewesen war konnte ich ihren Gedanken einfach nicht folgen, weshalb ihr Lachausbruch für mich völlig unverständlich war. Erst als sie sich soweit wieder gefangen hatte, um mir zu erklären was passiert war, konnte ich allmählich diese irgendwie unangenehme Situation nachvollziehen. Miranda sprach von Missinterpretation, wobei ich das nicht so ganz bestätigen konnte. Wenn man bedachte, dass nun bereits einige Klamotten aus meinem Schrank fehlten wurde einem schnell klar, dass das mit dem nackt herumlaufen vielleicht doch nicht so selten vorkam. Blieb nur noch die Frage welche weiteren Interpretationen Evie angestellt hatte. Ich schüttelte die Gedanken wieder ab, bevor ich zu weiteren Feststellungen kommen konnte. Die Wölfin verschwand derweil schnell in die Küche, wohl um ihren Abfall zu entsorgen, während ich zu dem Entschluss kam, dass es gar nicht so abwegig war zu denken, dass Miranda uns angehörte. Wem sonst sollte ich hier freien Ein- und Ausgang gewährend? Etwa einem Menschen? Nun, Halbwerwolf war meines Erachtens nach eigentlich noch viel abwegiger, stellte ich seufzend fest. Was für eine seltsame Situation. Während ich so mit meinen Gedanken beschäftigt gewesen war war die Wölfin wieder neben mich getreten und beförderte ihre Tasche, die ich bis eben noch nicht einmal bemerkt hatte, vom Flur in das Schlafzimmer. Kurz überlegte ich ihr zu helfen, doch ich erinnerte mich schnell genug wieder daran, dass sie nicht aus Zucker war und diese Aufgabe wohl ohne Probleme selbst erledigen konnte. Ihre Bemerkung hingegen ließ mich meinen Kopf etwas schief legen. Ob Evie auch solche Feindschaft gegenüber Werwölfen empfand, wie es die meisten von uns getan hatten oder wohl auch noch immer taten? Soweit ich mich erinnern konnte war sie nie in Konflikt mit den Wölfen gekommen, doch so etwas konnte wohl auch anerzogen sein, doch das war nicht die Evie, die ich kannte. „Ich glaube kaum, dass du dir darum Gedanken machen brauchst.“ Begann ich und wandte mich ab in Richtung Bad. „Bist du nett zu ihr ist sie auch nett zu dir, egal wer oder was du bist, das war zumindest bisher immer so.“ Erklärte ich schulterzuckend. „Ich bin mal duschen.“ Damit verschwand ich dann auch im Bad. Dass Miranda sich derweil wie zu Hause fühlen konnte war ihr wohl auch klar, ohne dass ich es noch einmal extra erwähnen musste.
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Re: The Wolf and the Vampire

Beitrag  Minzi am Fr Dez 25, 2015 7:18 am

(Kein Ding. :-) Ich hoffe es war jetzt nichts Ernstes und es geht ihr jetzt wieder besser.^^)

Auch wenn ich direkt wusste worum es geht, so hatte ich wohl Blake etwas verwirrt zu haben - zumindest konnte er sich scheinbar nicht auf alles einen Reim machen. Und doch versuchte er sich so gut es ging alles zusammen zu denken. Auf meine letzte Bemerkung hin antwortete er mir jedoch recht schnell. Ob sie wirklich so war? Urteilslos? Wäre sie tatsächlich genauso nett wie sie es vorhin war, wenn sie wüsste, dass ich eine Werwölfin, oder zumindest eine Halbe, war? Selbst ich musste mir eingestehen, dass ich Blake niemals so nahe hatte kennenlernen wollen, oder können, wenn dieser Waffenstillstand nicht zustande gekommen wäre. Hätte er Ashley damals nicht erzählt, dass er Antworten auf das Verschwinden von Lamia und Vampiren auf seiner Seite gesucht hatte, dann hätte ich ihn wahrscheinlich noch an Ort und Stelle auseinander genommen - der Biss an der Schulter war nur der Anfang gewesen. Und doch hatte es sich als angenehme Überraschung herausgestellt, ehrlich gesagt wollte ich die Besuche bei ihm nicht mehr missen. Obwohl wir uns, in Relation zu dem langen Streit zwischen unseren Rassen, erst seit Kurzem näher kennen und sogar gut miteinander auskamen, wäre es jetzt eher sehr seltsam wenn ich ihn wieder aus meinem Leben verbannen müsste als hätte es ihn nie gegeben. "Meinst du?" war dann alles was ich ihm erwiderte. Nicht, dass ich jetzt jedem Lamia und Vampir die gleichen Vorurteile uns gegenüber unterstellte, die ich beim ersten Treffen mit Blake empfunden hatte, doch waren wir seit Jahrhunderten nichts Anderes gewöhnt, als die jeweils andere Seite zu hassen und zu bekämpfen. Blake und ich sind wohl auch eher eine Ausnahme - noch. "Ich hoffe es, sie hat einen netten Eindruck gemacht" fügte ich noch an, ehe ich begann meine Tasche auszupacken und Blake ins Bad verschwand. Nun, da er momentan nicht zugegeben war, war es eigentlich die perfekte Gelegenheit mich umzuziehen, sodass ich, sollte mich die Müdigkeit überwältigen was heute kein Wunder wäre, gleich schlafen gehen konnte. Wenn ich etwas hasste, dann war es in Klamotten zu schlafen. Ich wühlte also die schwarzen, kurzen Schlafshorts und das graue Tanktop aus der Tasche und wechselte Beides gegen meine Alltagsklamotten aus. Diese Gelegenheit nutzte ich auch gleich und fischte nach dem weißen, noch frischen Ersatzverband und der vorbereiteten Plastiktüte sowie der Packung Taschentücher, die ich mitgebracht hatte. Im Flur vor dem großen Spiegel entfernte ich vorsichtig den Verband, welcher bis dato meine Schulter und die Wunde darauf bedeckt hatte, machte ein paar Taschentücher in der Küche feucht und tupfte damit die Wunde vorsichtig ab - die leicht ausgefranzten Ränder der Löcher, die Coles Zähne hinterlassen hatten, brannten noch immer leicht. Hatte er doch fester zugebissen, als ich es erwartet hatte... Der alte Verband und die leicht rötlichen Taschentücher wanderten in die, hoffentlich, geruchsdichte Plastiktüte und kurz darauf war auch schon der Frische angebracht. Kurz drehte ich mich um und sah mir das Ganze von hinten an, damit auch nichts frei geblieben war, bevor ich die Tüte zudrehte und ganz unten in meiner Tasche verstaute. Mein nächster Gang war ins Wohnzimmer, wo ich das Fenster so weit aufmachte, damit ich mich über den Fenstersims lehnen und nach draußen sehen und den Geräuschen der Nacht lauschen konnte.
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Re: The Wolf and the Vampire

Beitrag  Minzi am Fr Jan 01, 2016 12:15 am

(So, da ich gestern um 23 Uhr eingeschlafen bin: Happy New Year, Drachi. :3)
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Re: The Wolf and the Vampire

Beitrag  Drachi am So Jan 10, 2016 1:12 am

Der Grund weshalb ich es im Regelfall vermied in Bars oder ähnlichem zu jagen war simpel: Ich hasste den Geruch von Zigarettenrauch, der nun allerdings sowohl an meiner Kleidung, wie auch an meinen Haaren und auch an meiner Haut zu vernehmen war. Mit gerümpfter Nase beeilte ich mich deshalb unter die Brause der Dusche zu kommen, während ich meine Klamotten in dem Wäschekorb neben dem Waschbecken verschwinden ließ. Unter dem kühlen Wasserstrahl angekommen begann ich damit den Geruch penibel, mithilfe von Duschgel und Shampoo, von meinem Körper zu waschen, als ich auch bereits wenige Minuten später zufrieden mit dem Ergebnis war. Kurz genoss ich noch das Prasseln des Wassers auf meiner Haut, ehe ich dieses abstellte und das Handtuch griff, das ich zuvor eilig über die Duschtür geworfen hatte. Auch das Abtrocknen, sowie das Anziehen von Boxershorts und der schwarzen Jeans war eine Routine, die schnell erledigt war. Jedoch blieb ich, entgegen meiner Gewohnheiten, noch kurz an dem Spiegel über dem Waschbecken hängen und versuchte noch mit den Händen meine Haare in eine halbwegs ordentliche Frisur zu zwingen, ehe ich das Bad wieder verließ. Erfrischende Nachtluft flutete die Wohnung und entgegen meinen Erwartungen hatte Miranda sich in den knappen zehn Minuten, die ich wohl etwa im Bad verbracht hatte, nicht den Fernseher eingeschalten, zumindest waren keine weiteren Geräusche zu vernehmen, außer die, die durch das offene Fenster zu hören waren. Hätte ich den Geruch der Wölfin nicht noch wahr genommen hätte ich daran gezweifelt, dass sie tatsächlich noch da war. Allerdings fragte ich mich, was sie wohl gerade tat, weshalb ich den Plan noch schnell im Schlafzimmer ein T-Shirt zu holen übersprang und stattdessen gleich nach der Wölfin sah. Meine Vermutung war eigentlich, dass sie wohl wieder eingeschlafen war. Normalerweise hatte sie fast immer irgendetwas im Kopf. Ein Film schauen, Kochen, Einkaufen… irgendwas eben, wodurch man ihre Anwesenheit eigentlich immer bemerkte. Außerdem hatte sie vermutlich auch eine stressige Woche gehabt, stellte ich stumm fest und befand die Theorie als äußerst plausibel. Die von der frischen Luft abgeschwächte Fährte meiner Besucherin führte mich ins Wohnzimmer, wo mein erster Blick aufs Sofa fiel, meine Aufmerksamkeit dann allerdings schnell zu dem offen stehenden Fenster wanderte, an dem die Wölfin stand und hinaus blickte. Innerlich strich ich meine zuvor zusammengestellte Theorie durch und blieb ein paar wenige Meter hinter der Wölfin mit verschränken Armen stehen. „Ich bin mir sicher, bei dir zu Hause hätte das viel mehr Charme.“ Merkte ich skeptisch an und als wollte jemand meine Aussage bestärken sprang genau in diesem Moment ein Motor lautstark an. Die Wölfin waren eher naturverbunden, als wir Lamia oder Vampire, jedoch konnte ich ab und an verstehen weshalb sie den Wald der Stadt bevorzugten. Erst jetzt fiel mir der Verband ins Auge, der unter ihrem Top zu sehen war und wohl die Wunde bedeckte, die mich nur eine Weile zuvor versucht hatte in den Wahnsinn zu treiben. Kurz überlegte ich, ob ich etwas dazu sagen sollte, doch stattdessen presste ich die Lippen aufeinander und blickte gen Boden. Wenn sie mir nichts darüber erzählen wollte musste ich das wohl oder übel respektieren, besser war es wohl das Thema hier einfach fallen zu lassen, beschloss ich, auch wenn ich nicht wirklich zufrieden mit dieser Entscheidung war. So eine Vermutung hatte sich bei mir ja bereits eingeschlichen, aber wenn sie dieses Thema abblockte war es sowieso sinnlos es auch nur zu erwähnen.
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Re: The Wolf and the Vampire

Beitrag  Minzi am So Jan 10, 2016 4:36 am

Auch wenn ich die Gelegenheit von Frischluft jeden Tag, den ich nun als Wolf oder in Menschengestalt im Wald verbrachte, hatte so war es doch etwas Anderes mal nicht den Wald zu sehen, sondern sich in der Stadt das Treiben anzusehen. Hier und da konnte man die Lichter von noch geöffneten Läden oder Leuchtreklamen von Diskos sehen und auch das Hupen oder Aufröhren von Autos, das Einige die schon länger in der Stadt wohnten für nervig hielten, war eine willkommene Abwechslung. Gut, ich musste zugeben, die Luft hier in der Stadt roch deutlich schlechter als die saubere, erdige Waldluft, doch das interessierte mich momentan herzlich wenig. Mein Blick war gerade in den Himmel gewandert, hier konnte man den Mond besser sehen, noch eine Sache die im Wald nicht immer garantiert war, als aus der Kneipe über die Straße zwei Männer kamen, von der Stimme und der Statur würde ich beide vielleicht auf Mitte 30 schätzen, und lauthals aus vollster Kehle 'Highway to Hell' sangen und dabei die Arme in die Luft warfen. Da sie noch aufrecht gehen und all ihre Körperteile koordinieren konnten, nahm ich an, dass sie nicht vollends betrunken, sondern nur angeheitert waren. Aufmerksam und mit einem leichten Grinsen im Gesicht beobachtete ich die Männer, soweit es der Hinterhof zu ließ.
Die Aufmerksamkeit die ich den beiden Männern zuteil hatte werden lassen, sorgte dafür, dass ich Blake erst bemerkte, als er zu sprechen begann. Auf seine Aussage hin, zuckte ich schlußendlich kurz mit der unverletzten Schulter, ehe ich ihm antwortete. "So würde ich das nicht sagen. Die Aussicht hätte vielleicht einen anderen Charme. Stadtmenschen würden das jetzt vielleicht nicht so sehen, aber ein Tapetenwechsel von Wald zu Stadt ist mal ganz nett. Nicht, dass ich unseren Wald nicht mögen würde, aber die Stadt bei Nacht ist für mich bestimmt nicht so langweilig wie für dich" meinte ich und beugte mich noch etwas weiter über den Fenstersims um zu sehen, von wo das Geräusch des Motors herkam. Lichter blinkten auf und schon fuhr das Auto, sogar Eines das im Hinterhof geparkt hatte, davon. Just in dem Moment, in dem ich die Stadt mit dem Wald verglich, fiel mir auf, dass Blake wohl die wirklich die Gelegenheit haben würde, so wie ich jetzt gerade, den Wald wirklich bei Nacht sehen zu können - und mit sehen meinte ich nicht hektisch hindurch zu rennen, sondern sich die Zeit zu nehmen, die Geräusche des Waldes bei Nacht zu genießen. Sicher, er hatte sich schoneinmal in den Wald gewagt, um mich nach dem Angriff auf Carmen, Ashley und mich heimzubringen. Doch wenn ich ehrlich war, bezweifelte ich, dass er tatsächlich länger als nötig dort verbringen würde - zu groß war wohl noch sein Argwohn vor dem Rest des Rudels. Mein Vater würde morgen wieder kommen und ich war mir sicher, er würde dem Vorschlag, Blake bei uns im Haus übernachten zu lassen, nicht nur mit einer hochgezogenen Braue begegnen. Ehrlich gesagt fragte ich mich auch erst jetzt, was Bell von dem Abgang hielt, den ich ihr vorhin geliefert hatte... Denn dieses Etwas das zwischen dem Lamia und mir war war sicher eine Sache, die zwar ein angenehmer Nebeneffekt des Waffenstillstandes war, doch konnten wir beide uns sicher sein, dass sowohl meine Art wie auch die Seinen dem gegenüber alles Andere als offen sein würden. Etwas wehmütig, noch immer über die Tatsache, dass Blake den Wald nie wirklich bei Nacht sehen würde, seufzte ich, ehe ich mich zu dem Braunhaarigen umdrehte und ihn amüsiert grinsend musterte. "Also langsam gewöhne ich mich auch daran, dass du hier halb nackt rum läufst" gab ich zu, da dies nicht das erste Mal war, dass er ohne Oberteil war - wobei dies keinesfalls ein Nachteil war. Vom rein subjektiven Standpunkt musste man ja wohl zugeben, dass Blake gut trainiert war. "Hast du heute noch was vor..." ich wusste ja nicht, wie voll sein Terminplan war "... oder willst du vielleicht was Bestimmtes im Fernseher sehen?" fragte ich den Lamia während ich den Kühlschrank nach etwas richtig Essbarem durchsuchte und mich schließlich mit den Resten des Currys zufrieden gab, die ich mir in der Mirkowelle warm machte.

(Wie viele Tage ist jetzt her, dass Miranda das Curry bei ihm gekocht hat? xDD)
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Re: The Wolf and the Vampire

Beitrag  Drachi am Mo Jan 11, 2016 2:34 am

(Ehm... Keine Ahnung? xD Egal, Curry wird nicht schlecht!)

Als die Stimmen von zwei Männern allmählich in der Nacht verklungen und schließlich vollends von dem Auto übertönt wurden, das gerade davon fuhr antwortete mir schließlich Miranda, die mich wohl erst bemerkt hatte, als ich meine Stimme erhoben hatte. Ich konnte mir allerdings beim besten Willen nicht vorstellen was so interessant daran sein sollte, wenn zwei Betrunkene die Straße hinunter torkelten, oder an den Autos, die zu jeder Tageszeit die Straße hinauf und hinab fuhren. Es war eben die Stadt, mit der von Abgasen verpestete Luft und mit dem Straßen, auf denen man wohl nie wirklich alleine war. Das Interessanteste daran, so empfand ich zumindest, war dass es als Jagdgebiet gut geeignet war, was für Miranda jedoch ein mehr als invalider Punkt sein dürfte. Wie die Wölfin also die Aussicht genießen konnte war mir wirklich nicht so ganz klar, doch ich gab mir auch keine weitere Mühe es verstehen zu wollen. Ich imitierte ihre kurze Geste, zuckte jedoch mit beiden Schultern, auch wenn sie es nicht sehen konnte, da ihr Blick noch immer nach draußen gerichtet war. „Wie du meinst.“ Erwiderte ich noch um das Thema dann letztendlich fallen zu lassen. Für einen Moment sah ich ihr noch zu, wie sie das Treiben draußen beobachtete. Sie wirkte irgendwie gedankenverloren – über was sie wohl nachdachte? Eine Frage, die ich mir recht häufig stellte, bemerkte ich und ließ den Gedanken mit einem kurzen, amüsierten Lächeln wieder fallen. Ich kannte die Wölfin zwar mittlerweile ganz gut, so gut wie ich das eben einschätzen konnte, allerdings nicht gut genug um solche Fragen zuverlässig beantworten zu können. Stattdessen wandte ich mich ab und riskierte einen kurzen Blick auf mein Smartphone, das blinkend verkündete, dass es zumindest eine neue Nachricht gab. Es war eine Mail mit dem Bericht über die in letzter Zeit verschwundenen Vampire und Lamia, wie ich feststellte, ohne die Nachricht überhaupt öffnen zu müssen. Was wohl aus dem Mann geworden war, den damals Miranda mit sich genommen hatte? Ob sie wohl etwas herausgefunden hatten? Unbewusst rieb ich mir über die Stelle am Hals, an dem mir damals die Droge injiziert wurde und schauderte leicht, als ich mir das Gefühl zurück in Erinnerung rief, das meinen ganzen Körper durchflutet hatte. Auch wenn ich ein irgendwie mulmiges Gefühl hatte steckte ich das Smartphone wieder weg, ohne die Nachricht gelesen zu haben. Es war zwar eine wichtige Angelegenheit, aber nichts, an dem man heute Abend noch etwas ändern konnte, deshalb wollte ich die Wölfin zumindest für heute Abend vor solchen Gedanken verschonen. Erst als ich wieder zu ihr sah bemerkte ich, dass sie sich umgewandt hatte und mich irgendwie amüsiert musterte. Auf was sie abzielte war mir schon im ersten Moment klar, doch sie unterstrich das alles noch einmal mit einem irgendwie spöttisch klingenden Kommentar. Leicht zog ich die Augenbrauen nach oben und musterte sie kritisch. „Und das muss ich mir gerade von dir anhören, ja?“ Erwiderte ich daraufhin belustigt und folgte ihr in Richtung Küche, wo sie sich die Reste ihres zuvor gekochten Currys zusammensuchte. „Nicht wirklich.“ Entgegnete ich knapp auf beide ihrer Fragen, zumal ich nicht einmal wusste was im Fernseher heute Abend lief, oder es mich überhaupt ernsthaft interessierte. Wenn die Abendplanung also auf das hinauslaufen sollte würde ich die ganze Macht der Fernbedienung in Mirandas Hand legen. Dass die Wölfin noch etwas vorhatte schloss ich einfach mal aus, schließlich wäre sie sonst wohl kaum hier, oder?

(Krea-Tief! D:)
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Re: The Wolf and the Vampire

Beitrag  Minzi am Mo Jan 18, 2016 3:47 am

(Sorry, dass ich jetzt so lange nichts von mir hab hören lassen. V.V Iwie hatte ich unter der Woche die Zeit, aber keine Motivation den Laptop in die Hand zu nehmen und am WE die Motivation aber keine Zeit. xDD Aber jetzt gehts wieder. :-))

Die Mikrowelle brummte vor sich hin und übernahm die Aufgabe mein Essen warm zu machen, da kaltes Curry nur halb so gut war, im Gegensatz zu kalter Pizza, während ich ihr dabei zusah und dann bemerkte, dass Blake mir in die Küche gefolgt war. Auf seine Bemerkung hin wandte ich meinen Blick von dem kleinen Fenster ab das momentan erhellt war und wandte mich dann dem Braunhaarigen zu. "Die Tatsache mit meinem Nackt sein hätte dir aber schon bewusst sein müssen, als du mich das erste Mal in deine Wohnung gelassen hast" antwortete ich, ein wenig frecher grinsend als es Blake momentan tat, ehe mir wieder, zumindest flüchtig, der Gedanke durch den Kopf huschte, wie absurd unsere momentane Situation war. Durch ein 'Bing' verkündete die Mikrowelle, dass mein Essen nun fertig damit sein dürfte, warm gemacht zu werden. Vorfreudig nahm ich also das Curry mit dem Rest Reis heraus und begann dann mit einem Löffel, der auch schnell gefunden war, das Fleisch, die Soße und den Reis mit einander zu vermischen und hungrig den ersten Löffel in meinem Mund verschwinden zu lassen. "Sehr gut" antwortete ich auch seine Bemerkung hin, dass er heute nichts mehr vor hatte - nicht, dass ich etwas spezielles geplant hatte. Zufrieden und essend ging ich also wieder an ihm vorbei und steuerte das Wohnzimmer an wo ich auch meinen Teller auf dem Wohnzimmertisch plazierte und dann, bevor ich mit dem Essen fortfuhr oder den Fernseher anmachte, im Schlafzimmer nach meinem Handy suchte - schlußendlich fand ich es in meiner Tasche, irgendwo unter meiner Hose. Innerhalb weniger Momente kehrte ich damit ins Wohnzimmer zurück und war jetzt bereit, den Inhalt des Tellers ohne weitere Unterbrechungen zu verspeisen. "Dann sehen wir mal, womit wir heute die Zeit totschlagen können" meinte ich, als ich es mir mitsamt Teller auf den Beinen auf Blakes Sofa gemütlich gemacht hatte. Jedoch hielt ich, als ich nach der Fernbedienung greifen wollte, inne und warf dann einen Blick auf Blake bevor ich ihm mit einen fragenden Blick zuwarf und somit das "Willst du dich dazu setzen?" unausgesprochen zwischen uns stehen ließ.

(Same here. D: )
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